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Zur Theodizee-Konzeption von Harold Kushner in seinem Buch “Wenn guten Menschen Böses widerfährt”
Das eBuch in Form einer Facharbeit beschäftigt sich mit Harold Kushners Theodizee-Konzeption in seinem Buch „Wenn guten Menschen Böses widerfährt.“ Harold Kushner, ein Rabbiner, stellt den Tun-Ergehens-Zusammenhang infrage und fordert stattdessen eine neue Sichtweise über das Verhältnis von Gott und Mensch. In der Kürze dieser Ausarbeitung können nur einige wichtige Aspekte der betrachteten Konzeption fragmentarisch beleuchtet werden. Eine kritische Beurteilung wird hier um des Zusammenhangs willen teilweise direkt im Anschluss an die Betrachtung der einzelnen Gesichtspunkte angehängt.
Zur Person Kushners (Leseprobe aus dem eBuch):
Der Verfasser des Buches, Harold Kushner, ist ein liberaler Rabbiner einer kleinen Gemeinde in den USA. Durch die tragische Krankheit seines Sohnes Aaron und dessen Tod im Alter von 14 Jahren wird Kushner, existentiell betroffen, mit der Frage der Theodizee konfrontiert. Kushner selbst durchlebt eine Vielzahl von herkömmlichen Antwortmustern auf diese Frage nach der Gerechtigkeit Gottes und zeigt in seinem Buch kritisch die Unzulänglichkeit der konventionellen Lösungsversuche auf. Erlebte und beobachtete Realität sowie die Auseinandersetzung mit seinem bisherigen Gottesverständnis veranlassen ihn, Gott, Welt und Mensch gedanklich neu zueinander in Beziehung zu setzen. Ziel des Rabbiners ist es, über die Verarbeitung des persönlichen Erlebens hinaus, vom Leid getroffenen Menschen seelsorgerlich Trost und wirkliche Hilfe anzubieten: Den Lesern soll es ermöglicht werden, Gott so zu begreifen, dass dieser auch im Leid als gütig und gerecht geglaubt werden kann. Aufgrund dieser Grundintention verwendet der Autor eine allgemein verständliche Sprache sowie zahlreiche anschauliche Beispiele. Um die Wirklichkeit sowie das menschliche Denkvermögen ernst zu nehmen, möchte Kushner auf eine Verteidigung Gottes bewusst verzichten.
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