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Hey, komm her, meine liebe Freundin; meine Schöne, komm zu mir.
Schau, der Winter ist schon vergangen; auch der Regen nicht mehr hier.
Blumenblüten voll Freude blühn. Der Frühling kommt, und das Grün grünt grün.
Hey, komm her, meine liebe Freundin; meine Schöne, komm zu mir.
* * *
Horch, die Tur-te-el-tauben gurren. Unser Land, das singt und klingt.
Voll die Töne-e und Getriller. Jedes Tier sein Ständle bringt.
Reben blühen, versprühen Duft; am Feigenbaum Früchte in der Luft.
Hey, komm her, meine liebe Freundin; meine Schöne, komm zu mir.
* * *
Hey, mein Täubche-en in den Felsen: Sag, wo hast du dich versteckt? Dich such ich. Meine Augen wandern, weil sie dich noch nich’ entdeckt.
Zeig dich mir, lass dein Aussehn sehn. Ey, sprich mit mir, deine Stimm’ ertön.
Du, ich mag deine süße Stimme; bin beim Anblick hin und weg.
Zeig dich mir, lass dein Aussehn sehn. Ey, sprich mit mir, deine Stimm’ ertön.
Hey, komm her, meine liebe Freundin; meine Schöne, komm zu mir.
(c) 2004 bei Ideesamkeit
Der Text ist übrigens aus der Bibel. Wer vergleichen mag: Hoheslied 2, 10 -14.
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