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Wenn es um das Erfinden neuer Wort- schöpfungen geht, dann sitzt man bei Biologen direkt an der Quelle. Schließlich entdecken sie alle Nase lang neue Kleinst- lebewesen, Gene oder Eiweißstoffe, die einer Benennung bedürfen ;-).
Ein interessantes “Tier” ist das sogenannte Rührfischchen. Das rund 2 - 5 cm lange und 1 cm dicke Tierchen lebt hauptsäch- lich in biologischen Laborgefäßen.
Aufgrund seiner besonderen Eigenschaft - es ist innen magnetisch - wird es von Biologen gerne benutzt, um feste Stoffe in Flüssigkeiten zu lösen. Dazu wird das Gefäß mit dem Rührfisch auf einen Magnetrührer gestellt. Dreht sich dieser, dann dreht sich das Rührfischchen in der Schale mit und verwirbelt den Feststoff (z. B. Salz) und die Flüssigkeit (etwa Wasser) miteinander.
Für den weiteren Laborversuch ist das Rührfischchen, dessen Haut aus Kunst- stoff besteht, überflüssig. Da dem Tierchen von den vielen Umdrehungen vermutlich ganz schwindelig ist, wird es mit einer Rührfischangel aus dem Verkehr gezo- gen. Die Rührfischangel besteht ebenfalls aus einem plastikummantelten Magneten (Ziecher*), der an einem langen Plastikstil befestigt ist. Das magnetische Rührfischchen bleibt an der Angel hängen und kann somit aus seinem natürlichen Lebensraum, dem Laborgefäß, wieder rausgefischt werden.
Die Infos und Bilder über Rührfischchen, Rührfisch und Rührfischangel stammen von Prudence, Studentin der Molekular- biologie. Text: Ideesamkeit.de
* Ziecher: Magnet (wg. der Zugkraft) Wortschöpfung von Ideesamkeit.de
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